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četvrtak, 9. srpnja 2026.

Was wir aus Jesus Begegnung mit dem reichen Jüngling lernen können

 

„Jesus begegnet dem reichen jungen Mann, der vor einem goldenen Geldidol kniet – Symbol für weltlichen Reichtum und geistige Versuchung.“


In Matthäus 19 lesen wir von einer tiefgründigen und lehrreichen Begegnung zwischen Jesus und einem reichen Mann. Diese Bibelstelle birgt eine wichtige Wahrheit darüber, was uns wirklich daran hindert, das Reich Gottes zu erben.


„Da trat ein Mann zu ihm und fragte ihn: ‚Meister, was muss ich Gutes tun, um das ewige Leben zu erben?‘ … Jesus antwortete ihm: ‚Wenn du vollkommen sein willst, verkaufe deinen Besitz und gib ihn den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben. Dann komm und folge mir nach!‘ Als der junge Mann das hörte, ging er traurig weg, denn er war sehr reich.“ – Matthäus 19,16–30


Wer war dieser reiche junge Mann und was war seine wahre Bestimmung?



In seinem Gespräch mit dem reichen Mann erfährt Jesus, dass dieser von Jugend an alle moralischen Grundsätze und Gebote Gottes befolgt hatte. Doch eines konnte er nicht: den irdischen, vergänglichen Reichtum aufgeben, den er geerbt hatte.

Jesus enthüllte, was im Herzen des Mannes wirklich verborgen war. Sein wahrer Reichtum und sein Lebenssinn lagen nicht im ewigen Leben und im Reich Gottes, sondern in vergänglichen Dingen – Besitz, Gold und Silber –, die heute da sind und morgen verschwunden.


Jesus bot ihm einen unglaublichen Ersatz an: alles zu verkaufen und unvergängliche Reichtümer im Himmel zu erlangen. Der junge Mann lehnte ab und bereute, was er hatte. Irdische Schätze wurden zu seinem Götzen, zu einem falschen Gott, an dem er krampfhaft festhielt.


Die Sünde der Gier: Warum ist es für einen Reichen so schwer, in das Reich Gottes zu gelangen?


Erkennen wir uns in diesem Beispiel wieder? Viele können sich heute mit dieser irdischen Gier nach materiellen Gütern identifizieren. Der junge Mann ging traurig fort, weil er glaubte, zwei Herren dienen zu können: Gott und dem Reichtum.
Jesus sprach dann eindringlich zu seinen Jüngern:

„Wahrlich, ich sage euch: Es ist schwer für einen Reichen, in das Himmelreich zu kommen. Ja, ich sage euch: Es ist leichter für ein Kamel, durch ein Nadelöhr zu gehen, als für einen Reichen, in das Reich Gottes zu kommen.“


Warum wählt Jesus diesen radikalen Vergleich? Die menschliche Gier nach Reichtum ist so stark, dass sie die Menschen in geistlicher Finsternis hält und sie unwissentlich ihr eigenes Verhängnis besiegeln lässt.


Im Lukasevangelium 12,15 warnt Jesus eindringlich:


„Hütet euch vor jeder Habsucht! Denn das Leben besteht nicht in dem Überfluss an Gütern.“


Die Schlussfolgerung ist klar: Gier jeglicher Art ist eine Sünde vor Gott. Sie verdirbt das menschliche Herz und macht es selbstsüchtig und entfremdet es. Wer von materiellen Dingen besessen ist, wird schließlich zum Gefangenen seines eigenen Besitzes und ist bereit, alles zu tun, um sein vergängliches Reich zu sichern


Ein unglaubliches Angebot, das viele ablehnen


Stellen Sie sich diese Torheit vor: Ein junger Mann begegnet dem lebendigen Jesus – Gott in Menschengestalt –, der ihm ewiges Leben anbietet, das weder vergeht noch gestohlen werden kann. Er lehnt das Angebot ab und geht traurig fort, weil er vergängliche irdische Schätze bevorzugt!

Leider leben viele Menschen heute so. Sie würden lieber aus Gier ihre Seelen zerstören und sich bewusst in den spirituellen Ruin stürzen, aus dem es kein Entrinnen gibt.

Als die Apostel dieses Gespräch hörten, fragten sie erschrocken: „Wer kann dann gerettet werden?“

Jesus sah sie an und antwortete: „Für Menschen ist es unmöglich, aber für Gott ist alles möglich.“


Wie kann man gerettet werden? Eine Beziehung zu Gott ist wie ein Tanz.


Gott sieht tief in das menschliche Herz. Er kannte den Ausgang des Gesprächs mit dem reichen jungen Mann im Voraus. Gott kann uns retten, wenn wir ihm vertrauen, wenn wir ihn im täglichen Gebet und in der Gemeinschaft mit ihm suchen.

Niemand kann gegen seinen Willen gerettet werden. Erlösung erfordert unsere Zusammenarbeit und Versöhnung mit Gott – das ist das Prinzip unseres freien Willens.


Zum Tanzen gehören zwei. Allein kann man nicht tanzen, denn das ist weder schön noch bedeutungsvoll. Genauso ist es mit Gott. Wenn wir ewiges Leben wollen, müssen wir „mit ihm tanzen“ – mit ihm zusammenarbeiten, beten, ihm vertrauen und ihm unser Herz ganz hingeben.


Gott hält jedes Menschenleben in seiner Hand. Er kann selbst das härteste Herz erweichen, wenn er in einem Menschen den aufrichtigen Wunsch nach Veränderung sieht. Die Möglichkeit zur Umkehr besteht ein Leben lang.


Ein Versprechen für alle, die Christus nachfolgen


Am Ende dieser Bibelstelle gibt Jesus allen, die bereit sind, Gott an die erste Stelle zu setzen, ein wunderbares Versprechen:

„Und jeder, der um meinetwillen Haus oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Kinder oder Äcker verlassen hat, wird hundertfach empfangen und das ewige Leben erben. Viele, die die Ersten sind, werden die Letzten sein, und die Letzten werden die Ersten sein.“

Diese Botschaft Jesu ist vollkommen klar. Wer bereit ist, die vergänglichen Götzen dieser Welt und ein gottloses Leben hinter sich zu lassen, empfängt von Gott einen unvergänglichen Lohn – den unermesslichen Reichtum des ewigen Lebens.

Lebst du auch auf der Suche nach dem Vergänglichen oder bist du bereit, alles aufzugeben und das Unvergängliche zu empfangen?

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Lesen Sie diesen Text auf Kroatisch.


Autor: Antun Pleša


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